Tabak Produkte
  Anzucht
 

Anzucht der Keimlinge

Die Tabaksamen sind sehr klein, man kann sie teilweise gerade noch einzeln erkennen. Es ist kaum zu glauben, dass aus diesen Bruchteile eines Millimeter großen Körnern stattliche Pflanzen von 2 Metern Höhe und mehr heranwachsen. Wegen ihrer geringen Größe sind sie auf eine hinreichende Nährstoffzufuhr aus dem Boden angewiesen, da sich die Keimlinge nur wenige Tage aus ihrer eigenen Substanz ernähren können: Der richtige Boden und die richtige Düngung spielen eine tragende Rolle im Tabakanbau.

Der Keimprozess ist für jede Tabaksorte dieselbe: Die Samen müssen zuerst in einem separaten Gefäß keimen bevor sie schließlich gepflanzt werden können. Für das Saatbeet können Sie handelsübliche Anzuchterde verwenden, wie sie in Baumärkten und Gartencentern erhältlich ist. 

Vorbereitend werden Gefäße mit Löchern an der Unterseite, Mindesthöhe 7 cm, mit der Erde gefüllt und an der Oberfläche mit der flachen Hand leicht angedrückt. Die Gefäße werden auf eine Wanne gestellt, über die später von unten gewässert werden. 

Die winzig kleinen Tabaksamen werden vorsichtig und nicht zu dicht aufeinander ausgesät. Am besten, Sie falten dazu ein Stück Papier längs und streuen die Samen in den Falz. Beim vorsichtigen Antippen fallen die Samenkörner vorne einzeln auf die Erde. Eine andere Möglichkeit ist, die Samen mit feinem Sand zu mischen und über die Erde zu streuen. WICHTIG: Tabak gehört zu den Lichtkeimern, die Samen dürfen nicht in die Erde gesteckt werden, sondern müssen auf der Erdoberfläche liegen.

Falls die Erde austrocknet, etwas nachgießen. Nach etwa einer Woche sind die Samen aufgekeimt und beginnen zu wachsen.

 
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